Pfarrer i.R. Dr. Roland Scharfenberg

Zu mir gehören meine Frau Carmen und vier Kinder, die inzwischen nicht mehr bei uns zu Hause leben. Wir leben seit Anfang der Neunzigerjahre in St. Georgen. In den Schwarzwald zogen wir damals aus beruflichen Gründen. Nach vier Jahren in Peru, wo ich an einem theologi­schen Seminar Pfarrer ausbildete, kam ich in Kontakt mit der Bibelschule Königsfeld, wo ich als Dozent für Glaubenslehre und Neues Testament einstieg. Gastseminare an anderen evangelischen Ausbildungsstätten, Vorträge und Predigten in Kirchen und Freikirchen boten mir die Chance, das vielfältige Wirken Gottes kennenzulernen. Berufsbegleitend promovierte ich 2004 mit einer Dissertation zum Thema „Wenn Gott nicht heilt". Danach war ich Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Theologischen Institut der Universität Mannheim, wo ich angehende Lehrer für das Unterrichtsfach „Evangelische Religion" vorbereitete. Nach zwei Jahren des Lehrvikariats in Möchweiler, war ich in der Ev. Südstadtgemeinde in Singen und in der Johannesgemeinde in Villingen eingesetzt. Von 2010 bis 2020 bin ich Pfarrer der Petrusgemeinde gewesen und daher mit unserer Gesamtgemeinde schon gut vertraut.
Mit den Sätzen aus 1. Tim 1,12-17 kann ich bekennen: Mir ist Barmherzigkeit widerfahren. Unser Herr Christus Jesus hat mich für treu erachtet und er stärkt mich. Er füllt mein Leben mit Gnade und Liebe. Deshalb danke ich ihm und lobe Gott (1Tim 1,12-17).Christsein bewirkt eine dynamische Entwicklung im Leben. Das bei mir und bei anderen zu erleben, ist bereichernd. Zu den Bereiche des Lebens, die ich schätze gehören: die Gemeinschaft, die wir als so unterschiedlich begabte und geprägte Menschen miteinander pflegen, der praktische Einsatz für andere in gelebter Nächstenliebe und Diakonie, oder ganz allgemein die schönen Dinge, die Gott uns in der Natur, in der Musik und den Künsten schenkt. Nicht jeder dieser Bereiche ist bei mir gleich stark ausgebildet; umso mehr freue ich mich auf Sie und hoffe, dass wir uns in diesem Sinn jeder mit seinen Gaben und Stärken bereichern können.
 
Herzliche Grüße
Ihr Roland Scharfenberg